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Nachbarschaftshilfe

Grundgedanke:

Der Grundgedanke der „Helfens" ist der Dienst am Menschen.

Das Projekt soll dem Menschen dienen und auf seine Not, Bedürftigkeit und unzureichende

Erfüllung seiner Grundbedürfnisse reagieren.

Der Mensch soll in Würde , Eigenverantwortung und Selbständigkeit leben können,

Geborgenheit erfahren und in menschlicher Gemeinschaft existieren können.

Die Situation der Menschen in der Region Meiningen mit seinen Städten und Dörfern

in Grabfeld, Rhön, Werratal und Thüringer Wald ist geprägt durch den zunehmend höher

werdenden Altersdurchschnitt der Menschen in der Region.

Dieser demografische Wandel hat Rahmenbedingungen, die von erheblicher Bedeutung für die Menschen in der Region sind:

- Junge Menschen ziehen weg in die Großstädte,

- ältere Menschen bleiben zurück, z.T. getrennt von ihren Familien lebend,

- es finden sich weniger Einkaufsgelegenheiten in der Region,

- die Zahl der Arztpraxen auf dem Land geht zurück,

- die Hilfsangebote in den Orten werden weniger.

Die Studie „Die Zukunft der Dörfer im Landkreis Schmalkalden-Meiningen" (2012) beschreibt eindrucksvoll die Risiken, die einer ganzen Reihe von Dörfern blühen. Die Bewertung der Dörfer auf ihre Zukunftsfähigkeit hin geschah dabei nach den Kriterien Größe des Dorfes, Altersstruktur, Entwicklung der Einwohnerzahl, bürgerschaftliches Engagement/Vereine, offensichtlicher Leerstand

und Fahrzeit zum nächst höheren Versorgungszentrum.

Das Konzept „Menschen helfen" soll dazu beitragen diese Situation zu verbessern.

Ansprechpartner stehen bereit, bedürftigen Menschen zu günstigen Bedingungen zu helfen.

Dieser Ansatz dient auch dazu, den demografischen Bedingungen zu begegnen und die Orte lebenswerter zu erhalten. Wer Hilfe erhält, kann länger und besser an seinem bisherigen Wohnort leben. Die Kultur der Orte wird gestärkt, die ländliche Struktur in der Region wird erhalten.

Das Leben im Alter/mit dem Alter wird (etwas) leichter.

Projekte dieser Art sind gesellschaftlich sinnvoll und politisch gewollt. Das Seniorenpolitische Konzept des Freistaates Thüringen und das Corporate-Citizenship-Programm „Bürger unternehmen Zukunft" des Generali Zukunftsfonds zeigen eindrucksvoll die Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements für die Entwicklung unserer Gesellschaft auf.

Zielgruppe:

Ältere Menschen

Alleinlebende Menschen

Menschen ohne Hilfsangebote von Freunden/Bekannten/Familie

Bedürftige Menschen

Leistbare Arbeiten:

- Hilfe im Haushalt

- Einkaufen

- Begleitung zu Arztbesuchen/Behörden

- Transporte

- Hilfe im Garten

- Gespräch

- Hilfe bei Formalitäten

- Kleinere Reparaturen

- Unterstützung bei der täglichen Körperpflege

- Beratung zur Lebenssituation

Diese Arbeiten geschehen im Leitgedanken: „Menschlichkeit, Dialog und Lernen voneinander und miteinander".

Weitere Inhalte können in den kommenden Jahren dazukommen:
Wohnprojekte u.a.







Kosten:

Honorare:

Fahrtkosten trägt der Projektträger

Aufwandsentschädigungen nach den o.a. Angaben.

 

Die Geschäftsführung erfolgt ehrenamtlich.

Träger

Ein zu gründender Verein

 

Weitere Kooperationspartner sind möglich.

Drittmittel

Drittmittel werden gezielt eingeworben bei:

Land Thüringen

Bundesregierung

Landkreis Schmalkalden-Meiningen

Stiftungen

EU

Personal

In dem Projekt können alle Interessierten mitarbeiten.

Aktive aller Altersgruppen sind eingeladen, an dem Projekt mitzuarbeiten.

Langzeitarbeitslose erhalten in dem Projekt Möglichkeiten der Qualifikation.

Eine gezielte Werbung von Aktiven ist wesentlicher Bestandteil der ersten Arbeitsphase des Projektes.

Insbesondere ist die Zielgruppe für das Personal die Generation 60+. Bei dieser Gruppe besteht die besondere Möglichkeit der Anknüpfung der betreuten Personen durch Menschen ihrer Altersgruppe.

Das Personal dieser Gruppe hat den besonderen Erfahrungsschatz durch ihre Lebenserfahrung und weist besondere Qualifikationen aus. Wichtig ist dabei auch, dass ein Teil dieser Gruppe seine

Kenntnisse gern in die Gesellschaft einbringen will, über freie Zeit verfügt, zahlreiche Kontakte hat , PC-erfahren und mobil ist. Dialogfähigkeit und Zuverlässigkeit sind Kriterien, die bei der Auswahl der Aktiven besondere Bedeutung haben.

Die Verwaltungszentrale legt eine Mitarbeitendenkartei an, die die Qualifikationen der Mitarbeitenden ausweist.

Auf die Qualifizierung der Mitarbeitenden wird besonderer Wert gelegt. Die Mitarbeitenden werden

fachlich begleitet, eine Auswertung der Tätigkeiten erfolgt regelmäßig.

Verwaltungszentrale

In einem geeigneten Objekt in Meiningen wird eine Verwaltungszentrale mit Büro/EDV/Telefon

eingerichtet.

Bis zum Zeitpunkt der Einrichtung der Verwaltungszentrale wird die Verwaltung über einen kleinen, zur Verfügung stehenden Büroraum kostenfrei betrieben.

Die Verwaltungszentrale hat auch die Funktion einer Anlaufstelle für alle Interessierten.

Soweit möglich werden in den Orten des Landkreises Schmalkalden-Meiningen

lokale Ansprechpartner eingesetzt, die im engen Dialog mit der Verwaltungszentrale stehen.

Vernetzung

Eine gezielte Vernetzung des Projektes mit anderen Einrichtungen ist vorgesehen.

Zu den anderen Einrichtungen gehören:

- Sozialbehörden

- Krankenkassen

- Kirchgemeinden

- Kirchenkreise

- ASB, Johanniter, Lebenshilfe, DRK, Volkssolidarität u.a.

- Seniorenclubs

- Kommunen

- Neue Arbeit e.V.

- Sozialwerk Meiningen

- Bildungsträger

Öffentlichkeitsarbeit

Eine breit angelegte Öffentlichkeitsarbeit ist Basis der Aktivitäten des Projektes.

Initial sind vorgesehen:

- Präsentationen in den Orten des Landkreises

- Flyer

- Pressearbeit

- Rundfunk, Fernsehen

- Plakate

Eine eigene homepage ist vorgesehen, Präsentationen auf anderen homepages sind angestrebt.

Regelmäßig soll in den Orten des Landkreises auf diese Angebote hingewiesen werden,

z.B. durch Abkündigungen, Aushang von Plakaten usw.

In den Kommunen, insbesondere dabei den kommunalen Gremien, und Organisationen, die an dem Projekt interessiert sind, stellt sich das Projekt vor.

Zusammenarbeit

Mit den weiteren Projekten dieser Art, die es in der Bundesrepublik vor allem in Bayern und Baden-Württemberg gibt, ist eine Zusammenarbeit anzustreben. In der „Nachbarschaft" ist dabei das Suhler Projekt interessant. Wenn man davon ausgeht, das diese Idee weitere Nachahmer findet, könnte man eine Zusammenarbeit auf der Landesebene Thüringens initiieren.

Kontakt

Nachbarschaftshilfe Meiningen e.V.

c/o Jörg Marwede

Am Mittleren Rasen 6

98617 Meiningen

03693-503000

mail:  menschen-helfen-meiningen@outlook.de

Ansprechpartner: Jörg Marwede

Anlage 1: Projekt-Entwicklungsplan

Anlage 2: Fahrzeug-Einsatz

Anlage 3: Gebäude(Verwaltungszentrale)

Anlage 4: Organisatorisches

Anlage 5: Finanzplan

 

 

Anlage 1: Projekt-Entwicklungsplan



Phase 1

 

Beginn: Sommer 2014

Bekanntmachung des Projektes in Meiningen und Umgebung

- Öffentliche Veranstaltung

- Werbung in der Region

- Presse/Flyer/Plakat

- Generierung Finanzmittel(erste Phase)

Arbeitsphase 1: Unterstützung von Menschen in Meiningen

Entwicklung organisatorischer Strukturen

Gewinnung von Mitarbeitenden

Beginn der Qualifizierung der Mitarbeitenden

Vernetzung

 

Phase 2

 

ab Frühjahr 2015

Weiterentwicklung der Öffentlichkeitsarbeit

- Infoabende im Grabfeld

Gewinnung von Mitarbeitenden im Grabfeld

Arbeitsphase 2: Unterstützung von Menschen in Meiningen und im Grabfeld

Weiterentwicklung der organisatorischen Struktur

- Gebäude

- Finanzmittel

- Kfz

Phase 3

 

ab Frühjahr 2016

Weiterentwicklung der Öffentlichkeitsarbeit

- Infoabende in Rhön, Werratal und Thüringer Wald

-

Arbeitsphase 3: Unterstützung von Menschen in der gesamten Region

 

Anlage 2: Fahrzeug-Einsatz

Phase 1

Der notwendige Fahrzeug-Einsatz erfolgt über private Kfz.

Kostenerstattungen erfolgen nach den Richtlinien der EKM.

Sollte ein Dienstfahrzeug angeschafft werden können, wird dieses benutzt.

Die Fahrzeugkosten(Anschaffung und Unterhalt) werden aus dem Projekt-Etat

bestritten.

Phase 2 und Phase 3

Sofern notwendig und möglich, werden weitere Dienst-Kfz erworben.

Anschaffung und Unterhalt erfolgen wie in Phase 1 beschrieben.

 

Anlage 3: Gebäude(Verwaltungszentrale)

Phase 1:

Die Verwaltungszentrale wird in einem zur Verfügung stehenden Büro eingerichtet werden, solange keine geeigneten weiteren Räume gefunden sind.

Notwendige Voraussetzung sind Telefon und EDV-Anschluss.

Phase 2:

Eigene Räumlichkeiten für die Verwaltungszentrale werden angestrebt.

Grundprinzipien: Gut erreichbar, Anschlüsse wie oben, bezahlbar.

Besprechungsraum, Büroraum.

Ausstattung: Zweckmäßig, einfach.

Ort: Meiningen

Renovierung usw.: in Eigenregie

Gedanke: „Nonne"(am Töpfemarkt Meiningen)

Ggf. als Interimslösung


 

Anlage 4: Organisatorisches

1. Die Mitwirkenden bei diesem Vorhaben werden wenigstens 2x/jährlich zu Zusammenkünften eingeladen, auf denen organisatorische Fragen und Weiterbildung auf der Tagesordnung stehen.

2. Das Vorhaben nimmt seine Buchführung selbständig vor und legt einen qualifizierten Jahresabschluss den Mitwirkenden und der Mitgliederversammlung des Trägers vor.

3. Für arbeitslose Mitwirkende, die an einer Qualifizierung interessiert sind, wird ein individueller Qualifizierungsplan erarbeitet, der ggf. auch der Arbeitsverwaltung vorgelegt wird.

4. Die Mitwirkenden wählen aus ihrem Kreis zwei Sprecher/innen, die die Mitwirkenden

gegenüber den Trägern und der Leitung vertreten.

 

Anlage 5: Finanzplanung

Grundsatz: Es werden keine finanziellen Risiken eingegangen.

Es wird nur das Geld ausgegeben, das vorhanden ist.

 

 

 


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